Karrieresprungbrett Logistik

Eine Ausbildung bei uns ist oft ein Sprungbrett in eine erfolgreiche Berufskarriere. Wir haben mit Maik Wolf (27 Jahre), einem ehemaligen Auszubildenden bei Ritter Logistik, darüber gesprochen.

Hallo Maik! Wir freuen uns, dass Du uns etwas über Deinen beruflichen Werdegang erzählen möchtest.

Gerne. Es ist schon eine Weile her, als mein beruflicher Werdegang vor inzwischen 11 Jahren mit einer Ausbildung bei der Ritter Logistik begann.

Wie bist Du zu der Ausbildungsstelle gekommen?

Zu meiner Ausbildungsstelle als Fachinformatiker in der Fachrichtung Anwendungsentwicklung bin ich durch eine klassische Bewerbung gekommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon über 60 Bewerbungen geschrieben und genauso viele Absagen erhalten. Die Firma Ritter Logistik hat mir trotz meiner Rechtschreibschwäche und meines jungen Alters (16 Jahre) die Chance zu einer Ausbildung gegeben.

Bei der Vertragsunterzeichnung im Jahr 2009 hat mir Herr Andreas Ritter mit auf dem Weg gegeben: „Herr Wolf, Sie müssen nicht immer alles wissen, Sie müssen jedoch wissen, wo es steht und zu finden ist“. Diesen Satz gebe ich auch meinen Auszubildenden heute zum Start in ihre Ausbildung gerne mit auf dem Weg.

Wie lief Deine Ausbildung bei Ritter?

Meine 3-jährige Ausbildung am Standort Langenhagen verlief sehr praxisnah und lehrreich. Betreut wurde ich von einem Mitarbeiter der Ritter Logistik mit viel Berufserfahrung und langer Betriebszugehörigkeit. Zu meinen Aufgaben gehörten sowohl die Softwareentwicklung, die Administration von Systemen sowie die Unterstützung von Kollegen bei EDV Problemen.

Während meiner Ausbildung durfte ich an vielen Projekten mitwirken. Dazu gehörte ein Cross-Docking Dispositionstool, die Frachtpapier-Erstellung, ein Tool für die Arbeitszeiterfassung, sowie die Erweiterung des internen, eigenentwickelten ERP- & Logistik-Systems und vieles mehr.

Die Firma war immer sehr daran interessiert, junge Menschen zu fördern und zu fordern. Entsprechend viele Azubis gab es und wir standen untereinander immer in gutem Kontakt.

Wie hat Dich die Ausbildung geprägt?

„Software schreibst du nicht für den Computer, sondern für die Menschen die diese verwenden.“ Da ich Software für meine Kollegen innerhalb der Firma geschrieben habe, durfte ich schnell erfahren, welchen positiven (manchmal auch negativen) Einfluss meine entwickelte Software auf die Kollegen und die Prozesse innerhalb der Firma hatte. So nahe an den direkten Nutzern meiner entwickelten Software zu sein, durfte ich seitdem nicht mehr erleben.

Für Verbesserungsvorschläge oder Ideen für neue Software gab es stets ein offenes Ohr. Jeder konnte sich einbringen und wurde von den Kollegen bei der Entwicklung der Software immer unterstützt. Somit konnten wir alle zusammen diese kontinuierlich verbessern. Frei nach Konfuzius: „Es ist besser, ein Licht zu entzünden, als auf die Dunkelheit zu schimpfen“. Der vorgelebte Teamgedanke und die Hands-on-Mentalität haben mich immer sehr begeistert.

Was hast Du mitgenommen aus deiner Zeit bei Ritter?

1. Schreibe Software für die Menschen und unterstütze sie damit in ihrer täglichen Arbeit.
2. Fördere neue und junge Kollegen, damit auch diese einen guten Start in ihr Berufsleben finden.
3. Nur als Team können wir die Software verbessern und somit die Firma erfolgreicher machen.

Was machst Du heute?

Heute bin ich bei der parcIT GmbH in Köln, im Bereich der Bankensteuerung, als Softwareentwickler angestellt. Außerdem durfte ich bereits als Referent auf Fachkonferenzen sprechen und Artikel zur Softwareentwicklung in Fachzeitschriften veröffentlichen. Neben der Arbeit als Softwareentwickler fördere ich gerne neue Talente, deshalb habe ich bei der IHK meine Prüfung zum Ausbilder abgelegt. Da wir auch in der Softwareentwicklung ständig mit vielen Menschen arbeiten, schlägt mein zweites Herz (neben der Softwareentwicklung) für das Agile Coaching.

Vielen Dank Maik. Wir wünschen Dir für die Zukunft weiterhin viel Erfolg!

https://maik-wolf.de/


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